Tja, eigentlich wollte ich mal irgendwann mit meinem Frühjahrsputz fertig werden. Leider kommt mir immer das Wetter dazwischen, denn ich muss noch 3 Fenster putzen, dann ist alles geschafft. Bei Sonne kann ich nicht putzen, weil das Streifen gibt. Und bei schlechtem Wetter sind die Kinder so dermaßen unausgelastet, dass der Mittagsschlaf meist flach fällt und ich die Kinder bespaßen muss.
Für einmal gründlich den Boden putzen habe ich mir letztens einen Babysitter geleistet, denn Putzen mit zwei kleinen Kindern ist sonst ziemlich unmöglich. Die Zimmer nacheinander putzen ist auch nicht gut, denn irgendwo sind dann immer Hundehaare, die weitergetragen werden, und wenn ich mit dem einen Raum fertig bin kann ich wieder von vorne anfangen, weil alles wieder voll Haare ist. Zum Verzweifeln.
Für dieses Jahr werde ich wahrscheinlich aufgeben. Auch wenn die noch zu putzenden Fenster es echt nötig haben. Es ist fast unmöglich, da noch was zu machen. Und Lust habe ich auch keine mehr. Immerhin habe ich sogar den Keller saubergemacht und die anderen gefühlten 97 Fenster im Haus geputzt. Das ist doch immerhin etwas!
Samstag, 20. April 2013
Donnerstag, 18. April 2013
Sommermütze
Eine Bekannte fragte mich letztens nach einem Schnitt für eine Sommermütze mit Nackenschutz. Sie hätte zwar Schnitte für Sonnenhüte etc. gefunden, aber keinen mit Nackenschutz, und das sei ihr ziemlich wichtig, damit sich ihr Sohn nicht den Naken total verbrennt in der Sonne.
Ich habe mich also an den Computer gesetzt und ein bisschen recherchiert. Und ich bin fündig geworden, und zwar hier. Den Schnitt gibt es in einem Forum, in dem man sich zwar anmelden muss, aber es loht sich, denn dort gibt es viele tolle Nähideen. So habe ich dort auch eine mobilen Kindersitz (wenn man bei kinderlosen Freunden zu Besuch ist und das Baby sonst auf dem Schoß sitzen müsste) gefunden, der super nachzunähen war.
Der Schnitt hat mir so gut gefallen, dass ich ihn gleich selbst ausprobieren musste.
Weil ich ein bisschen Probleme bei der Mütze hatte habe ich während dem Nähen Bilder von den Zwischenstationen gemacht, damit ich bei der zweiten Mütze noch durchsteige, was ich bei der ersten falsch oder richtig gemacht habe.
Ich setze den Original-Text dazu (hoffentlich ist mir die Autorin nicht böse, sonst bitte melden, ich ändere das!!), insofern ich nicht noch irgendwas geändert habe.
(Ich habe für die Ränder des Nackenschutzes noch Schrägband selbst gemacht, damit die Kanten nicht ausfransen. Hierzu habe ich den gleichen Stoff wie für das Mützenband genommen.)
(Zuerst habe ich das Schrägband an der unteren Kante angenäht.)
Ich habe mich also an den Computer gesetzt und ein bisschen recherchiert. Und ich bin fündig geworden, und zwar hier. Den Schnitt gibt es in einem Forum, in dem man sich zwar anmelden muss, aber es loht sich, denn dort gibt es viele tolle Nähideen. So habe ich dort auch eine mobilen Kindersitz (wenn man bei kinderlosen Freunden zu Besuch ist und das Baby sonst auf dem Schoß sitzen müsste) gefunden, der super nachzunähen war.
Der Schnitt hat mir so gut gefallen, dass ich ihn gleich selbst ausprobieren musste.
Weil ich ein bisschen Probleme bei der Mütze hatte habe ich während dem Nähen Bilder von den Zwischenstationen gemacht, damit ich bei der zweiten Mütze noch durchsteige, was ich bei der ersten falsch oder richtig gemacht habe.
Ich setze den Original-Text dazu (hoffentlich ist mir die Autorin nicht böse, sonst bitte melden, ich ändere das!!), insofern ich nicht noch irgendwas geändert habe.
Alle Teile versäubern (fand ich im Nachhinein nicht unbedingt nötig).
Mützenband 2x im Stoffbruch zuschneiden. Das innenliegende Teil mittig auf der linken Seite des Stoffes mit der Vlieseline bebügeln.
Schirmchenteile mit Vlieseline bebügeln.
Teile rechts auf rechts legen. Äußere Rundung steppen. Nahzugabe zurückschneiden.
Teile rechts auf rechts legen. Äußere Rundung steppen. Nahzugabe zurückschneiden.
Schirmchen wenden, glatt bügeln und evt. den Rand schmal absteppen.
Die ungesteppte Rundung in den unteren Teil des Mützenbandes mit einfassen.
Die Mützenband Teile rechts auf rechts legen und zusammensteppen. Am oberen Rand in der Mitte jedoch eine Öffnung entsprechen der Länge der beiden Seitenteile + des Mittelteils (hier 45cm) offen lassen.
(Hier habe ich jetzt noch die Nahtzugaben gekürzt und an der Ecke ein Dreieck abgeschnitten, damit sich das Mützenband besser wenden lässt und die Ecke schön glatt wird.) Mützenband wenden - glatt bügeln.
Die Seitenteile rechts auf rechts an das Oberteil nähen. Dabei am schmalen Ende des Oberteils ansetzen --> die Naht ca. 1,5 cm (entspricht der Nahtzugabe) vor Ende des Seitenteils stoppen.
(Ich habe für die Ränder des Nackenschutzes noch Schrägband selbst gemacht, damit die Kanten nicht ausfransen. Hierzu habe ich den gleichen Stoff wie für das Mützenband genommen.)
(Zuerst habe ich das Schrägband an der unteren Kante angenäht.)
(Dann habe ich die seitlichen Kanten eingefasst.)
Das Mützenoberteil in die Öffnung einsetzen- wobei die anfangs übrig gelassenen 1,5 cm Nahzugabe "geschluckt" werden. Mit groben Stichen per Hand heften.
Mit der Maschine so nah wie möglich am Rand feststeppen. Fertig.
Die Mütze ist so gross, dass sie sogar mir noch passt, aber dürch das Binden kann sie auf jede beliebige Größe eingestellt werden.
Donnerstag, 28. März 2013
Basteln für Ostern
Neben kleinen Ostereiern, die wir aus Pappe ausgeschnitten und verziert haben (die aber zu popelig sind, um die hier grossartig zu posten) haben wir ein Osterei aus Pappmache gemacht und ein Wollküken reingesetzt. Jetzt bringt es ein bisschen Farbe in das dieses Jahr doch recht graue Osterwetter.
Materialbedarf:
weisses Papier
rotes Papier
Zeitungspapier
Tapetenkleister
1 Luftballon
gelbe Wolle
Pappe
Fotokartonreste in rot, weiss und schwarz
Papiergras
Schere
Unterlage zum Kleister-Matschen
scharfes Messer (Skalpell o.ä.)
Bastelkleber
Zeitaufwand: ca. 2 Stunden plus Trockenzeit (mindestens 2 Tage)
Zuerst das Papier und das Zeitungspapier in nicht zu kleine Stücke reissen (so ca. 3 x 3 cm ist ganz gut) und nach Farben sortiert halten. Den Kleister anrühren und ein bisschen stehen lassen. Den Luftballon auf die gewünschte Osterei-Größe aufblasen.
Den Luftballon schön einkleistern und zuerst mit einer Schicht weissem Papier bekleben. Den Plöppel zu Aufblasen mit einkleben, sonst gibt es nachher ein etwas unschönes Loch oben. Danach rundum gleichmässig so 7-8 Schichten Zeitungspapier drüberkleistern.
Als letzte Schicht das rote Papier drüberkleben und dann gut trocknen lassen.
Wenn sich das Papier nicht mehr eindrücken lässt, kann man eine Öffnung auf das Ei zeichnen und mit dem Messer vorsichtig aufschneiden. Fertig ist das Ei.
Für das Küken zwei unterschiedlich grosse Pompoms aus der Wolle machen, diese zusammenbinden, aus den Fotokartonresten Augen und Schnabel ausschneiden und aufkleben.
Oben in das Ei ein Loch stechen und ein Stück Wollfaden als Aufhänger einfädeln. Ein bisschen Papiergras unten in das Ei legen, das Küken darauf setzen.
Fertig.
Dienstag, 12. März 2013
Ein Kunstwerk für die Patin
Für den Geburtstag der Patin unseres Sohnes haben wir uns etwas Einmaliges einfallen lassen: ein Kunstwerk, handgemalt und mit der Option zur absoluten Wertsteigerung ;)
Materialbedarf:
1 Leinwand (so ca. 30 x 30 cm)
Acrylfarbe
1 nacktes Baby (weil sonst die Anziehsachen mehr Farbe abbekommen als das Bild)
1 nackte Mutter (Grund: s.o.)
1 Badewanne für hinterher
Zeitaufwand: ca. 10 Minuten
Zuerst ein paar Farbklekse auf die Leinwand machen. Nicht zu viele Farben, sonst wird es hinterher nur braune Matsche, dafür darf es auch ruhig ein bisschen mehr Farbe sein. Es geht eh viel verloren...
Mit dem nackten Baby und der Leinwand in der Nähe der Badewanne hinsetzen und dem Baby zeigen, was es mit der Farbe machen soll. Wie man sehen kann, bleibt die Farbe nicht auf der Leinwand, sondern wird auch auf alle anderen erreichbaren Flächen gepinselt.
Der Anfang war bei uns noch ein wenig zaghaft. Zur besseren Verteilung der Farben habe ich das Bild ab und an gedreht.
Aber irgendwann kam dann doch noch Begeisterung auf. Jetzt muss man aufpassen, dass nicht alles nur noch braunes Geschmiere wird und früh genug die Leinwand wegnehmen. Mutter und Kind sind nun im Regelfall badewannenreif.
Das Endergebnis kann sich sehen lassen. In so manchem Museum könnte man hierfür einen Platz finden.
Jetzt noch trocknen lassen.
Fertig.
Sonntag, 10. März 2013
Ein Tipi für's Kinderzimmer
Die Idee ist von hier: http://www.titatoni.de/ebooktipi.pdf
Da steht auch der Materialbedarf.
Zeitaufwand: ca. 20 Stunden
Ein paar Sachen habe ich noch geändert und ergänzt. So habe ich, wie man sieht, Ösen am Eingang befestigt, damit man irgendwann auch mal die "Tür" zumachen kann. Das Fenster habe ich eckig gemacht (Geschmackssache), das Rollo hätte bei mir aber noch ein Stückchen größer sein können, es fällt immer ins Zelt nach innen.
Die Bambusstangen habe ich noch an den Ansatzstellen geschmirgelt, damit sich die Kinder keine Splitter reinziehen, oder sich verletzen.
Den Knoten habe ich erst mit dickem Seil fixiert und dann mit dünnerem Kordel nochmal verwebt. So kann man das Zelt auch immer wieder mal zur Seite stellen, falls es im Weg steht, es lässt sich aber auch schnell wieder aufbauen.
Als Befestigungsmöglichkeit für Verzierungen wollte ich noch Knöpfe an die Eingangsseite nähen, damit man das Zelt nach Bedarf "umnutzen" kann, also als Indianer-, Ritter- oder Prinzessinnenzelt, oder was auch immer da noch ab und an gebraucht wird.
Da steht auch der Materialbedarf.
Zeitaufwand: ca. 20 Stunden
Ein paar Sachen habe ich noch geändert und ergänzt. So habe ich, wie man sieht, Ösen am Eingang befestigt, damit man irgendwann auch mal die "Tür" zumachen kann. Das Fenster habe ich eckig gemacht (Geschmackssache), das Rollo hätte bei mir aber noch ein Stückchen größer sein können, es fällt immer ins Zelt nach innen.
Die Bambusstangen habe ich noch an den Ansatzstellen geschmirgelt, damit sich die Kinder keine Splitter reinziehen, oder sich verletzen.
Den Knoten habe ich erst mit dickem Seil fixiert und dann mit dünnerem Kordel nochmal verwebt. So kann man das Zelt auch immer wieder mal zur Seite stellen, falls es im Weg steht, es lässt sich aber auch schnell wieder aufbauen.
Als Befestigungsmöglichkeit für Verzierungen wollte ich noch Knöpfe an die Eingangsseite nähen, damit man das Zelt nach Bedarf "umnutzen" kann, also als Indianer-, Ritter- oder Prinzessinnenzelt, oder was auch immer da noch ab und an gebraucht wird.
Freitag, 1. März 2013
Geburtstagsgeschenk für Papa
Für das Geburtstagsgeschenk für meinen Mann habe ich mich hier inspirieren lassen:
http://pinterest.com/pin/30751209926581219/
Materialbedarf:
1 Leinwand, lang
Pinsel
Acrylfarbe o.ä. in Brautönen, Rot und Weiss
1 PET-Flasche, je nach Geschmack gross oder klein
1 Blatt altes Papier
Zeitaufwand: ca. 1 Stunde
Zuerst habe ich den Ast auf eine Leinwand gemalt und trocknen lassen.
Dann habe ich rosa Farbe in einem flachen Teller angemischt (ein Kleks Rot mit viel Weiss). Die PET-Flasche nun in die Farbe tauchen und dann vorsichtig Blüten auf die Leinwand stempeln. Unsere Tochter hat vorher auf einem Blatt Papier geübt, es hat sehr gut und fast ohne Kleckern geklappt.
Leider muss ich zugeben , dass wir ein bisschen geschummelt haben, weil die Mitte der Flasche meistens nicht abgedrückt war. Da habe ich mit dem Pinsel nachgeholfen.
Jetzt muss das Ganze nur noch trocknen und bis zum Geburtstag versteckt werden.
Fertig.
http://pinterest.com/pin/30751209926581219/
Materialbedarf:
1 Leinwand, lang
Pinsel
Acrylfarbe o.ä. in Brautönen, Rot und Weiss
1 PET-Flasche, je nach Geschmack gross oder klein
1 Blatt altes Papier
Zeitaufwand: ca. 1 Stunde
Zuerst habe ich den Ast auf eine Leinwand gemalt und trocknen lassen.
Dann habe ich rosa Farbe in einem flachen Teller angemischt (ein Kleks Rot mit viel Weiss). Die PET-Flasche nun in die Farbe tauchen und dann vorsichtig Blüten auf die Leinwand stempeln. Unsere Tochter hat vorher auf einem Blatt Papier geübt, es hat sehr gut und fast ohne Kleckern geklappt.
Leider muss ich zugeben , dass wir ein bisschen geschummelt haben, weil die Mitte der Flasche meistens nicht abgedrückt war. Da habe ich mit dem Pinsel nachgeholfen.
Jetzt muss das Ganze nur noch trocknen und bis zum Geburtstag versteckt werden.
Fertig.
Sonntag, 17. Februar 2013
Schlüsselanhänger in Serienproduktion
Da wir eine riesige Verwandtschaft haben (also mit Grosseltern, Uromas, Onkels, Tanten, Paten etc. sind es so um die 20), musste ich mir für Weihnachten etwas Schönes aber Einfaches einfallen lassen. Also haben wir Schlüsselanhänger aus Fimo gemacht.
Materialliste:
Fimo, in verschiedenen Farben
Skoubidu-Bänder, verschiedene Farben
Schlüsselanhänger-Ringe (gibt's im Baumarkt)
1 Schaschlikspies o.ä. (für die Löcher)
Zeitaufwand: ca. 5 Minuten pro Kugel, Flechten des Bandes nochmal ca. 5 Minuten
Wir haben schon im November angefangen und immer nur so 3-4 Kugeln am Stück gemacht, damit es unserer Tochter nicht zu langweilig wurde.
Das Fimo in den gewünschten Farben zu dünnen Würsten rollen, dann zusammen verdrehen und so lange über den Tisch rollen, bis es eine halbwegs runde Kugel ist. Mit dem Spies ein Loch in der Mitte reinstechen, am besten von der anderen Seite nochmal nachstechen, damit die Ränder des Loches nach innen zeigen. Fertig ist die Kugel.
Nach dem Aushärten 3 Stücke von dem Skoubidu-Band verknoten, bis etwa zur Hälfte flechten, die Kugel mit einflechten und den Ring auffädeln. Dann den Knoten vorsichtig lösen, sonst geht alles wieder auf, und beide Enden der Bänder verknoten.
Fertig.
Die Schlüsselanhänger sind super angekommen und auch mit kleinen Kindern gut herzustellen.
Materialliste:
Fimo, in verschiedenen Farben
Skoubidu-Bänder, verschiedene Farben
Schlüsselanhänger-Ringe (gibt's im Baumarkt)
1 Schaschlikspies o.ä. (für die Löcher)
Zeitaufwand: ca. 5 Minuten pro Kugel, Flechten des Bandes nochmal ca. 5 Minuten
Wir haben schon im November angefangen und immer nur so 3-4 Kugeln am Stück gemacht, damit es unserer Tochter nicht zu langweilig wurde.
Das Fimo in den gewünschten Farben zu dünnen Würsten rollen, dann zusammen verdrehen und so lange über den Tisch rollen, bis es eine halbwegs runde Kugel ist. Mit dem Spies ein Loch in der Mitte reinstechen, am besten von der anderen Seite nochmal nachstechen, damit die Ränder des Loches nach innen zeigen. Fertig ist die Kugel.
Nach dem Aushärten 3 Stücke von dem Skoubidu-Band verknoten, bis etwa zur Hälfte flechten, die Kugel mit einflechten und den Ring auffädeln. Dann den Knoten vorsichtig lösen, sonst geht alles wieder auf, und beide Enden der Bänder verknoten.
Fertig.
Die Schlüsselanhänger sind super angekommen und auch mit kleinen Kindern gut herzustellen.
Abonnieren
Posts (Atom)





