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Donnerstag, 28. März 2013

Basteln für Ostern

Neben kleinen Ostereiern, die wir aus Pappe ausgeschnitten und verziert haben (die aber zu popelig sind, um die hier grossartig zu posten) haben wir ein Osterei aus Pappmache gemacht und ein Wollküken reingesetzt. Jetzt bringt es ein bisschen Farbe in das dieses Jahr doch recht graue Osterwetter.

Materialbedarf:
weisses Papier
rotes Papier
Zeitungspapier
Tapetenkleister
1 Luftballon
gelbe Wolle
Pappe
Fotokartonreste in rot, weiss und schwarz
Papiergras
Schere
Unterlage zum Kleister-Matschen
scharfes Messer (Skalpell o.ä.)
Bastelkleber
Zeitaufwand: ca. 2 Stunden plus Trockenzeit (mindestens 2 Tage)

Zuerst das Papier und das Zeitungspapier in nicht zu kleine Stücke reissen (so ca. 3 x 3 cm ist ganz gut) und nach Farben sortiert halten. Den Kleister anrühren und ein bisschen stehen lassen. Den Luftballon auf die gewünschte Osterei-Größe aufblasen.

Den Luftballon schön einkleistern und zuerst mit einer Schicht weissem Papier bekleben. Den Plöppel zu Aufblasen mit einkleben, sonst gibt es nachher ein etwas unschönes Loch oben. Danach rundum gleichmässig so 7-8 Schichten Zeitungspapier drüberkleistern.


Als letzte Schicht das rote Papier drüberkleben und dann gut trocknen lassen.

Wenn sich das Papier nicht mehr eindrücken lässt, kann man eine Öffnung auf das Ei zeichnen und mit dem Messer vorsichtig aufschneiden. Fertig ist das Ei.

Für das Küken zwei unterschiedlich grosse Pompoms aus der Wolle machen, diese zusammenbinden, aus den Fotokartonresten Augen und Schnabel ausschneiden und aufkleben.

Oben in das Ei ein Loch stechen und ein Stück Wollfaden als Aufhänger einfädeln. Ein bisschen Papiergras unten in das Ei legen, das Küken darauf setzen.

Fertig.


Dienstag, 12. März 2013

Ein Kunstwerk für die Patin

Für den Geburtstag der Patin unseres Sohnes haben wir uns etwas Einmaliges einfallen lassen: ein Kunstwerk, handgemalt und mit der Option zur absoluten Wertsteigerung ;)

Materialbedarf:
1 Leinwand (so ca. 30 x 30 cm)
Acrylfarbe
1 nacktes Baby (weil sonst die Anziehsachen mehr Farbe abbekommen als das Bild)
1 nackte Mutter (Grund: s.o.)
1 Badewanne für hinterher
Zeitaufwand: ca. 10 Minuten

Zuerst ein paar Farbklekse auf die Leinwand machen. Nicht zu viele Farben, sonst wird es hinterher nur braune Matsche, dafür darf es auch ruhig ein bisschen mehr Farbe sein. Es geht eh viel verloren...


Mit dem nackten Baby und der Leinwand in der Nähe der Badewanne hinsetzen und dem Baby zeigen, was es mit der Farbe machen soll. Wie man sehen kann, bleibt die Farbe nicht auf der Leinwand, sondern wird auch auf alle anderen erreichbaren Flächen gepinselt.



Der Anfang war bei uns noch ein wenig zaghaft. Zur besseren Verteilung der Farben habe ich das Bild ab und an gedreht.
 


Aber irgendwann kam dann doch noch Begeisterung auf. Jetzt muss man aufpassen, dass nicht alles nur noch braunes Geschmiere wird und früh genug die Leinwand wegnehmen. Mutter und Kind sind nun im Regelfall badewannenreif.



Das Endergebnis kann sich sehen lassen. In so manchem Museum könnte man hierfür einen Platz finden.
Jetzt noch trocknen lassen.

Fertig.

Freitag, 1. März 2013

Geburtstagsgeschenk für Papa

Für das Geburtstagsgeschenk für meinen Mann habe ich mich hier inspirieren lassen:

http://pinterest.com/pin/30751209926581219/

Materialbedarf:
1 Leinwand, lang
Pinsel
Acrylfarbe o.ä. in Brautönen, Rot und Weiss
1 PET-Flasche, je nach Geschmack gross oder klein
1 Blatt altes Papier
Zeitaufwand: ca. 1 Stunde

Zuerst habe ich den Ast auf eine Leinwand gemalt und trocknen lassen.



Dann habe ich rosa Farbe in einem flachen Teller angemischt (ein Kleks Rot mit viel Weiss). Die PET-Flasche nun in die Farbe tauchen und dann vorsichtig Blüten auf die Leinwand stempeln. Unsere Tochter hat vorher auf einem Blatt Papier geübt, es hat sehr gut und fast ohne Kleckern geklappt.

Leider muss ich zugeben , dass wir ein bisschen geschummelt haben, weil die Mitte der Flasche meistens nicht abgedrückt war. Da habe ich mit dem Pinsel nachgeholfen.

Jetzt muss das Ganze nur noch trocknen und bis zum Geburtstag versteckt werden.

Fertig.


Sonntag, 17. Februar 2013

Schlüsselanhänger in Serienproduktion

Da wir eine riesige Verwandtschaft haben (also mit Grosseltern, Uromas, Onkels, Tanten, Paten etc. sind es so um die 20), musste ich mir für Weihnachten etwas Schönes aber Einfaches einfallen lassen. Also haben wir Schlüsselanhänger aus Fimo gemacht.

Materialliste:
Fimo, in verschiedenen Farben
Skoubidu-Bänder, verschiedene Farben

Schlüsselanhänger-Ringe (gibt's im Baumarkt)
1 Schaschlikspies o.ä. (für die Löcher)
Zeitaufwand: ca. 5 Minuten pro Kugel, Flechten des Bandes nochmal ca. 5 Minuten

Wir haben schon im November angefangen und immer nur so 3-4 Kugeln am Stück gemacht, damit es unserer Tochter nicht zu langweilig wurde.

Das Fimo in den gewünschten Farben zu dünnen Würsten rollen, dann zusammen verdrehen und so lange über den Tisch rollen, bis es eine halbwegs runde Kugel ist. Mit dem Spies ein Loch in der Mitte reinstechen, am besten von der anderen Seite nochmal nachstechen, damit die Ränder des Loches nach innen zeigen. Fertig ist die Kugel.

Nach dem Aushärten 3 Stücke von dem Skoubidu-Band verknoten, bis etwa zur Hälfte flechten, die Kugel mit einflechten und den Ring auffädeln. Dann den Knoten vorsichtig lösen, sonst geht alles wieder auf, und beide Enden der Bänder verknoten.

Fertig.



Die Schlüsselanhänger sind super angekommen und auch mit kleinen Kindern gut herzustellen.

Dienstag, 8. Januar 2013

Vogelfutterstationen

Die erste Idee hier ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das muss ich gleich sagen. Wir haben die Meisenknödel-Futterstationen in der Krabbelgruppe als Herbstbastelaktion gemacht. Aber sie ist wirklich eine tolle Idee und wird von den Meisen im Umkreis gerne angenommen.

Materialliste:
1 kleiner Tonbumentopf
1 Eierkarton aus Plastik (zum Farbenmischen)
diverse Acrylfarben (wasserfest!)
Geschenkbandreste
2 Holzperlen
etwas Kordel o.ä. (wir haben Bast genommen, der reisst aber, wenn er feucht ist und man versucht, einen neuen Knödel anzuknoten; bei Sturm besteht die Gefahr, dass es den ganzen Tontopf runterreisst, sehr schade...)
1 Meisenknödel
Zeitaufwand: ca. 1 Stunde, incl. Trockenzeit

Den Blumentopf nach Lust und Laune aussen bunt bemalen und dann trocknen lassen.

Geschenkband und Kordel zusammenknoten und eine Holzperle über den Knoten schieben. Das Kordel durch das Loch im Blumentopf fädeln und darunter die andere Holzperle festknoten. Jetzt kann man an dem Rest vom Kordel den Meisenknödel befestigen. Draussen aufhängen, aufpassen, dass die Katze nicht dran kommt.


Fertig.







Weil Vogelfutterhäuschen für meinen Geschmack immer ein bisschen unhygienisch sind, und man darunter sowieso immer Sauerei hat, habe ich mir überlegt, aus einer Plastikflasche eine Futterstation zu basteln. Sauerei ist darunter auch, aber die Vögel machen nicht ihre Geschäfte ins frische Vogelfutter, und ich muss ncht saubermachen, sondern nur nachfüllen.

Materialbedarf:
1 Plastikflasche
1 spitzes Messer
1 Schere
1 Kabelbinder
Kordel
2 Stäbe, ca. 1 cm Durchmesser

Zeitaufwand: ca. 10 Minuten


Die Plastikflasche muss innen richtig trocken sein, damit das Futter nicht schlecht wird.

Mit dem Messer Löcher in die Flasche bohren und eventuell mit der Schere die überstehenden Reste abschneiden. Ich habe ein grosses Loch ziemlich weit unten (aber noch weiter unten als auf dem Bild wäre besser gewesen) für die Stange gemacht, diese durchgesteckt, um zu markieren, wo auf der anderen Seite auch ein Loch hinmuss, und dann dort ebenfalls ein grosses Loch gemacht. Dann etwas schräg oberhalb des Stangenloches kleinere Löcher machen, damit die Vögel die Körner picken können. ein bisschen höher in der Flasche und im 90°-Winkel zu den unteren Löchern das Prozedere wiederholen.

Die Stäbe durchstecken (bei mir waren die Stäbe zu kurz, um auf beiden Seiten rauszuragen, daher habe ich nur auf der einen Seite einen Sitzplatz), Körner einfüllen (eventuell mit einem Trichter).

Unterhalb des Verschlusses habe ich einen Kabelbinder und den Flaschenhals gemacht und dort ein Kordel festgeknotet. Die Flasche nun raushängen.

Fertig.