Na klar, man kann mich fragen, was so besonders ist am Leben im Pfarrhaus, ob das überhaupt etwas ist, was es wert ist, darüber zu schreiben.
Mein Mann und ich waren letztens auf einer Fortbildung, die auch das Leben im Pfarrhaus zum Thema hatte. Dort waren auch andere Pfarrehepaare, mit denen wir uns austauschen konnten. Und ich muss sagen, ja, man kann tatsächlich über das Leben im Pfarrhaus schreiben, denn es ist etwas Besonderes.
Es gibt sogar so viel zu schreiben, dass ich mehrere Posts daraus machen kann. Es gibt ja nicht nur das Haus, sondern auch die Menschen, die darin wohnen, also den Herrn Pfarrer, seine Frau und seine Kinder. Aber hier geht es erstmal um das Haus an sich, den Garten und die (nicht vorhandenen) Nachbarn.
Im Pfarrhaus zu wohnen hat positive und negative Seiten. Es überwiegen die positiven, wobei witzigerweise manche Punkte auf beiden Seiten vorkommen. Die Größe des Pfarrhauses, beispielsweise. Für die Familie gibt es genug Platz, wird haben zwei Gästezimmer unter dem Dach, zur Not können hier sieben Personen übernachten, ohne dass es größere Probleme gibt. Das ist von Vorteil, weil ich eine große Familie habe, die zumindest an Weihnachten so ziemlich komplett hier aufschlägt, mit mindestens sechs Leuten. Die Kinder haben ihre eigenen Zimmer, wir haben sogar zwei Badezimmer. Aber die ganze Fläche will ja auch geputzt und geheizt werden. Da das Haus nicht wirklich neu ist, ist die Wärmedämmung auch nicht gut. Gut, dass wir jetzt einen Schwedenofen im Esszimmer haben, da ist es immer schön warm im Winter. Mit dem Putzen komme ich leider gar nicht hinterher. Bei 2 kleinen Kindern, Mann, Hund und Katze halte ich das Haus einfach so sauber wie möglich, alles andere ist Luxus und macht einen Babysitter erforderlich.
Der Pfarrgarten ist grandios zum Spielen und Toben, wir haben eine Schaukel mit Rutsche im Garten stehen, einen Sandkasten und im Sommer Tisch und Stühle sowie ein kleines Planschbecken. Weil das Gemeindebüro auch bei uns im Haus ist, gibt es auch einen geteerten Weg, der sich super zum Befahren mit allen möglichen Fahrzeugen wie Laufrad, Bobbycar und Traktor eignet. Auch kann ich jedes Jahr tonnenweise Konfitüre kochen, wir haben Rhabarber, Himbeeren, Kirschen, Aprikosen, Brombeeren, blaue Trauben, weisse Trauben, Pflaumen, Äpfel, Birnen, wilde Erdbeeren und Johannisbeeren, aber wer soll das alles essen? Vieles naschen die Kinder, ein bisschen Konfitüre koche ich schon, zum verschenken, aber vieles lassen wir von Leuten aus der Gemeinde pflücken. Gemüse bauen wir auch nicht an, das ist nicht so wirklich unser Ding. Und leider ist der Garten so riesig, dass ich mit dem Jäten nicht hinterherkomme und es eher ein Naturgarten als eine geflegte Umlage ist. Glücklicherweise schneidet uns jemand im Frühjahr immer die Bäume und Sträucher, sonst würde ich echt verzweifeln.
Der Weg zur Arbeit ist sehr kurz, mein Mann hat sein Büro im Haus.Wenn die Kinder nicht mehr den ganzen Tag zu Hause sind, wird das sicher auch wieder sehr angenehm werden, aber zur Zeit ist es noch recht schwierig, den Kindern erklären zu müssen, dass Papa zwar da ist, aber arbeitet. Bei der Großen war das früher richtig schlimm. Mein Mann kam rein, um sich einen Kaffee zu holen, die Tochter sieht ihn und will Aufmerksamkeit. Die bekam sie, aber weil mein Mann natürlich eigentlich arbeiten musste, war das nur von kurzer Dauer. Dann ging er wieder ins Arbeitszimmer, sie rannte hinterher und brüllte dann erstmal eine Viertelstunde vor seiner geschlossenen Tür. Der Kleine ist eher auf seine Schwester fixiert, und weil die mittlerweile verstanden hat, dass Papa meistens zu Hause aber nicht da ist, spielen die beiden meistens einfach weiter, wenn mein Mann reinkommt und gleich darauf wieder verschwindet.
Da wir noch ein Unterrichtszimmer unten im Haus haben, gibt es nicht nur Publikumsverkehr zum Gemeindebüro, sondern auch ab und an Gruppen, die den Raum benutzen. Der Kirchenchor probt dort, glücklicherweise, denn so können mein Mann und ich mitsingen, ohne einen Babysitter zu engagieren. Die Jungschar schaut ab und an Filme dort, leider in unüberhörbarer Lautstärke. Und der Konfirmandenunterricht findet dort statt. Wobei die Konfirmanden meistens draußen mit ihren Mofas angeben müssen, was dem Schlaf der Kinder meistens nicht förderlich ist.
Nachbarn zum Stören haben wir keine. Die Kinder dürfen so laut sein, wie sie wollen, denn neben uns gibt es nur Kuhwiese und Friedhof. Das ist wirklich schön. Aber leider haben wir so auch keine Kinder in der Nachbarschaft. Wenn wir Spielgefährten suchen, dann müssen wir uns schon auf den Weg zu Krabbelgruppen- oder Spielgruppenfreunden machen. Das liegt aber ja nicht am Pfarrhaus sondern am Umfeld. Hier in der Straße leben nunmal keine Kinder im gleichen Alter wie unsere.
Ein Vorteil der Pfarrhäuser in Deutschland ist, dass man keinen Besuch von den Zeugen Jehovas bekommt. Das gilt hier leider nicht. Die kommen hier trotzdem zu Besuch, um über Gott zu sprechen. Und mein Mann ärgert sich, dass er sie immer verpasst.
Eigentlich würden wir gerne ein "offenes Pfarrhaus" haben, aber der Vorgänger meines Mannes hat so viel Wert auf eine geschütze Privatsphäre gelegt, dass sich niemand hertraut. Aber vielleicht gibt sich ja mit der Zeit. Denn von mir aus könnte ruhig mal mehr Besuch vorbeischneien. Da hatte ich vor meinem Leben im Pfarrhaus mehr spontanen Publikumsverkehr.
Irgendwie ist es "unser" Haus, auch wenn wir zur Miete wohnen. Das wird hoffentlich beim nächsten Pfarrhaus genauso sein. So nach zehn bis fünfzehn Jahren ist es in der Schweiz bei Pfarrern üblich, die Stelle zu wechseln. Das zieht natürlich einen Umzug mit sich. Der Pfarrer hat nun mal Präsenzpflicht vor Ort, was ich für sehr gut und wichtig halte, aber wir müssen dann auch mitgehen. Dann gibt es ein neues Pfarrhaus mit neuem Garten.
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Donnerstag, 8. August 2013
Mittwoch, 5. Juni 2013
Leben im Pfarrhaus
Eigentlich wollte ich auch vom Alltag im Pfarrhaus erzählen, weil sich das ein bisschen vom Leben in einem normalen Haus unterscheidet. Wir wohnen ja in einem Haus mit "Publikumsverkehr", also kommen auch schon mal wildfremde Leute hierher. Darunter leidet natürlich die Privatsphäre, nackig Sonnenbaden im Garten ist also nicht. Manchmal ist der unangekündigte Besuch schön, manchmal nicht so schön, und manchmal auch echt ärgerlich.
Zu den angenehmen Besuchern zählen zum Beispiel Leute aus der Gemeinde, die einfach mal vorbeikommen. Eine Tasse Kaffee, ein nettes Gespräch, schön. Das macht Spaß. Ist aber auch nicht außergewöhnlich.
Die nicht ganz so angenehmen Besucher sind Leute, die an der Türe Sachen verkaufen wollen, höfliche Bettler und die Zeugen Jehovas.
Also ehrlich, warum sollte ich von einem fliegenden Händler Klopapier kaufen, wenn ich das doch in besserer Qualität im Supermarkt bekomme? Oder Klamotten, die eher im Schrank meiner Oma Platz finden würden? Fahrende verkaufen manchmal Handarbeiten, die wirklich schön sind, aber zu Preisen, die sich echt gewaschen haben!
Höfliche Bettler sind ok, manchmal gibt es nette Geschichten, die man sich anhören kann, aber nicht unbedingt glauben muss. Denen gibt man dann ein bisschen Geld, und gut ist. Einmal haben 2 von denen sogar hier ein bisschen im Garten gearbeitet. Dafür gab es dann auch ein Mittagessen zum versprochenen Geld dazu. Oft bezahlt mein Mann auch einfach nur die Geschichte, wenn sie gut erzählt ist. Bei Ausländern geht es dann in der Regel darum, dass sie gerne wieder nach Hause wollen (warum kommen sie dann überhaupt her, wenn sie hier nur Geld für die Heimreise sammeln?), bei Einheimischen meistens darum, dass sie mit dem Zug zu ihrer/m totkranken Mutter/Vater/Bruder/Schwester/Onkel/Tante/Großmutter/Großvater/... reisen wollen und kein Geld für die Fahrt haben. Für bessere Geschichten gibt es übrigens auch mehr Geld.
In Deutschland ist man im Pfarrhaus im Allgemeinen vor den Zeugen Jehovas gefeit, aber hier kommen sie trotzdem. Nein, ich möchte nicht mit denen über Gott sprechen, im Raumschiff ist sicher eh kein Platz mehr für mich. Grmpf. Können die nicht mal kommen, wenn mein Mann auch da ist und sich dann mit dem über Gott unterhalten? Darf ich das dann filmen?
Die ärgerlichen sind dann meist im Rückblick auch die lustigen.
Da wäre beispielsweise der Deutsche, der im ganzen Kirchenkreis umherfährt und die Pfarrhäuser abklappert. Natürlich tauschen sich die Pfarrer über die Bettler aus, oft kommen die ja auch mehrfach. Diesem speziellen Herren wurde schon oft versucht, zu helfen. Leider ist er dermaßen anspruchvoll, dass ihm nicht zu helfen ist. Der Pfarrer im Nachbarort war mit ihm Schuhe kaufen. Beim nächsten Besuch beschwerte sich der Bettler, weil er sich Blasen in den Schuhen gelaufen hatte. Als er das erste Mal bei uns war, hat er sich über unseren Hund (die Gute bellt jeden an, aber aus der Distanz, und sie ist ein herzensguter und sehr lieber Hund) beschwert, der ihn fast angefallen hätte. Er hat meinen Mann beschimpft und sich dann darüber aufgeregt, dass mein Mann ärgerlich war, weil er so unhöflich war und außerdem an einem Feiertag bei uns zur Mittagszeit vor der Tür stand. Mein Mann wusste natürlich, um wen es sich da handelte und hat ihn mit Namen angesprochen, worauf der Bettler recht erstaunt reagierte. Aber weil an einem Feiertag kein Geschäft offen hat, in dem er sich, wie er meinem Mann weis machen wollte, Essen kaufen wollte, hat mein Mann ihm kein Geld gegeben. Er hat ihn als ausländerfeindlich betitelt, und als mein Mann ihn darauf hinwies, dass wir selbst Deutsche sind, ist er abgezogen. Einige Zeit später rief er an und entschuldigte sich für sein Verhalten. Als er aber das nächste Mal auftauchte, wurde er wieder ausfallend und hat natürlich wieder nichts bekommen. Wie blöd kann man eigentlich sein? Seitdem hat er sich nicht mehr blicken lassen, er würde auch nichts bekommen.
Aber Klasse war auch der Kerl, der irgendwann vor der Tür stand und sagte, er sei Pilger, man habe ihn ausgeraubt und nun habe er nichtmal Geld für die Pilgerherberge. Ok, wir wohnen am Jacobsweg, da kommen durchaus schon mal Pilger durch. Soweit haben wir ihm geglaubt, ihn reingebeten und zum Essen bei uns eingeladen.Wir hätten ihn fast noch bei uns übernachten lassen, da er ja kein Geld für die Herberge hatte, und einen Pilger wollten wir nicht abweisen. Aber dummerweise war der gute Mann sehr redselig und je mehr er erzählte, desto mehr wurde seine ursprüngliche Geschichte ergänzt. Es stellte sich immer mehr heraus, dass er eher ein Landstreicher auf der Durchreise war. Ausgeraubt worden war er wohl, allerdings von irgendwelchen Saufkumpanen, als er volltrunken eingeschlafen war. Also haben wir ihn essen lassen, mein Mann hat ihm Geld für die Pilgerherberge im Nachbarort und ihm die Wegbeschreibung dorthin gegeben. Sicher, viel gelogen hatte er nicht, aber auch nicht viel Wahrheiten erzählt.
Irgendwann habe ich auch schon mal nach Gaunerzinken in unserer Einfahrt und davor gesucht, aber nichts gefunden. Denn eigentlich können wir uns nicht über übermässigen Bettlerbesuch beschweren. Vielleicht wissen die ja, dass es hier nicht einfach ist, an Geld zu kommen und nur die Mutigsten kommen, um es zu versuchen.
Zu den angenehmen Besuchern zählen zum Beispiel Leute aus der Gemeinde, die einfach mal vorbeikommen. Eine Tasse Kaffee, ein nettes Gespräch, schön. Das macht Spaß. Ist aber auch nicht außergewöhnlich.
Die nicht ganz so angenehmen Besucher sind Leute, die an der Türe Sachen verkaufen wollen, höfliche Bettler und die Zeugen Jehovas.
Also ehrlich, warum sollte ich von einem fliegenden Händler Klopapier kaufen, wenn ich das doch in besserer Qualität im Supermarkt bekomme? Oder Klamotten, die eher im Schrank meiner Oma Platz finden würden? Fahrende verkaufen manchmal Handarbeiten, die wirklich schön sind, aber zu Preisen, die sich echt gewaschen haben!
Höfliche Bettler sind ok, manchmal gibt es nette Geschichten, die man sich anhören kann, aber nicht unbedingt glauben muss. Denen gibt man dann ein bisschen Geld, und gut ist. Einmal haben 2 von denen sogar hier ein bisschen im Garten gearbeitet. Dafür gab es dann auch ein Mittagessen zum versprochenen Geld dazu. Oft bezahlt mein Mann auch einfach nur die Geschichte, wenn sie gut erzählt ist. Bei Ausländern geht es dann in der Regel darum, dass sie gerne wieder nach Hause wollen (warum kommen sie dann überhaupt her, wenn sie hier nur Geld für die Heimreise sammeln?), bei Einheimischen meistens darum, dass sie mit dem Zug zu ihrer/m totkranken Mutter/Vater/Bruder/Schwester/Onkel/Tante/Großmutter/Großvater/... reisen wollen und kein Geld für die Fahrt haben. Für bessere Geschichten gibt es übrigens auch mehr Geld.
In Deutschland ist man im Pfarrhaus im Allgemeinen vor den Zeugen Jehovas gefeit, aber hier kommen sie trotzdem. Nein, ich möchte nicht mit denen über Gott sprechen, im Raumschiff ist sicher eh kein Platz mehr für mich. Grmpf. Können die nicht mal kommen, wenn mein Mann auch da ist und sich dann mit dem über Gott unterhalten? Darf ich das dann filmen?
Die ärgerlichen sind dann meist im Rückblick auch die lustigen.
Da wäre beispielsweise der Deutsche, der im ganzen Kirchenkreis umherfährt und die Pfarrhäuser abklappert. Natürlich tauschen sich die Pfarrer über die Bettler aus, oft kommen die ja auch mehrfach. Diesem speziellen Herren wurde schon oft versucht, zu helfen. Leider ist er dermaßen anspruchvoll, dass ihm nicht zu helfen ist. Der Pfarrer im Nachbarort war mit ihm Schuhe kaufen. Beim nächsten Besuch beschwerte sich der Bettler, weil er sich Blasen in den Schuhen gelaufen hatte. Als er das erste Mal bei uns war, hat er sich über unseren Hund (die Gute bellt jeden an, aber aus der Distanz, und sie ist ein herzensguter und sehr lieber Hund) beschwert, der ihn fast angefallen hätte. Er hat meinen Mann beschimpft und sich dann darüber aufgeregt, dass mein Mann ärgerlich war, weil er so unhöflich war und außerdem an einem Feiertag bei uns zur Mittagszeit vor der Tür stand. Mein Mann wusste natürlich, um wen es sich da handelte und hat ihn mit Namen angesprochen, worauf der Bettler recht erstaunt reagierte. Aber weil an einem Feiertag kein Geschäft offen hat, in dem er sich, wie er meinem Mann weis machen wollte, Essen kaufen wollte, hat mein Mann ihm kein Geld gegeben. Er hat ihn als ausländerfeindlich betitelt, und als mein Mann ihn darauf hinwies, dass wir selbst Deutsche sind, ist er abgezogen. Einige Zeit später rief er an und entschuldigte sich für sein Verhalten. Als er aber das nächste Mal auftauchte, wurde er wieder ausfallend und hat natürlich wieder nichts bekommen. Wie blöd kann man eigentlich sein? Seitdem hat er sich nicht mehr blicken lassen, er würde auch nichts bekommen.
Aber Klasse war auch der Kerl, der irgendwann vor der Tür stand und sagte, er sei Pilger, man habe ihn ausgeraubt und nun habe er nichtmal Geld für die Pilgerherberge. Ok, wir wohnen am Jacobsweg, da kommen durchaus schon mal Pilger durch. Soweit haben wir ihm geglaubt, ihn reingebeten und zum Essen bei uns eingeladen.Wir hätten ihn fast noch bei uns übernachten lassen, da er ja kein Geld für die Herberge hatte, und einen Pilger wollten wir nicht abweisen. Aber dummerweise war der gute Mann sehr redselig und je mehr er erzählte, desto mehr wurde seine ursprüngliche Geschichte ergänzt. Es stellte sich immer mehr heraus, dass er eher ein Landstreicher auf der Durchreise war. Ausgeraubt worden war er wohl, allerdings von irgendwelchen Saufkumpanen, als er volltrunken eingeschlafen war. Also haben wir ihn essen lassen, mein Mann hat ihm Geld für die Pilgerherberge im Nachbarort und ihm die Wegbeschreibung dorthin gegeben. Sicher, viel gelogen hatte er nicht, aber auch nicht viel Wahrheiten erzählt.
Irgendwann habe ich auch schon mal nach Gaunerzinken in unserer Einfahrt und davor gesucht, aber nichts gefunden. Denn eigentlich können wir uns nicht über übermässigen Bettlerbesuch beschweren. Vielleicht wissen die ja, dass es hier nicht einfach ist, an Geld zu kommen und nur die Mutigsten kommen, um es zu versuchen.
Samstag, 20. April 2013
Der ausgetriebene Putzteufel...
Tja, eigentlich wollte ich mal irgendwann mit meinem Frühjahrsputz fertig werden. Leider kommt mir immer das Wetter dazwischen, denn ich muss noch 3 Fenster putzen, dann ist alles geschafft. Bei Sonne kann ich nicht putzen, weil das Streifen gibt. Und bei schlechtem Wetter sind die Kinder so dermaßen unausgelastet, dass der Mittagsschlaf meist flach fällt und ich die Kinder bespaßen muss.
Für einmal gründlich den Boden putzen habe ich mir letztens einen Babysitter geleistet, denn Putzen mit zwei kleinen Kindern ist sonst ziemlich unmöglich. Die Zimmer nacheinander putzen ist auch nicht gut, denn irgendwo sind dann immer Hundehaare, die weitergetragen werden, und wenn ich mit dem einen Raum fertig bin kann ich wieder von vorne anfangen, weil alles wieder voll Haare ist. Zum Verzweifeln.
Für dieses Jahr werde ich wahrscheinlich aufgeben. Auch wenn die noch zu putzenden Fenster es echt nötig haben. Es ist fast unmöglich, da noch was zu machen. Und Lust habe ich auch keine mehr. Immerhin habe ich sogar den Keller saubergemacht und die anderen gefühlten 97 Fenster im Haus geputzt. Das ist doch immerhin etwas!
Für einmal gründlich den Boden putzen habe ich mir letztens einen Babysitter geleistet, denn Putzen mit zwei kleinen Kindern ist sonst ziemlich unmöglich. Die Zimmer nacheinander putzen ist auch nicht gut, denn irgendwo sind dann immer Hundehaare, die weitergetragen werden, und wenn ich mit dem einen Raum fertig bin kann ich wieder von vorne anfangen, weil alles wieder voll Haare ist. Zum Verzweifeln.
Für dieses Jahr werde ich wahrscheinlich aufgeben. Auch wenn die noch zu putzenden Fenster es echt nötig haben. Es ist fast unmöglich, da noch was zu machen. Und Lust habe ich auch keine mehr. Immerhin habe ich sogar den Keller saubergemacht und die anderen gefühlten 97 Fenster im Haus geputzt. Das ist doch immerhin etwas!
Freitag, 18. Januar 2013
Der Putzteufel im Pfarrhaus, Halbzeit
So, die obere Etage habe ich mittlerweile so gut wie fertig. Die Kinderzimmer dauern immer etwas länger, weil ich da ja von den Wachzeiten der Pänz abhängig bin.
Seit letzer Woche Dienstag habe ich fast pausenlos geschrubbt, aus- und eingeräumt und sortiert. Es sind 2 Tüten Müll, ein halber Beutel für die Altkleidersammlung und ein ganzer Karton für den Speicher zusammengekommen. Und der Schrank meines Sohnes ist auch wieder auf dem neuesten Stand, alles, was zu klein war, habe ich aussortiert. Heute muss ich noch das Zimmer meines Sohes fertig saubermachen, aber der schläft noch. Daher habe ich auch ein bisschen Zeit zum Schreiben. Fensterputzen ist gerade kein wirklicher Spaß, weil es so dermaßen kalt ist (so minus sieben oder acht Grad Celsius), dass nach einiger Zeit das Putzwasser an der Scheibe gefriert. Aber: nur die Harten kommen in den Garten, und ich habe auch nur noch einen Fensterflügel von aussen zu putzen. Dann bin ich oben fertig.
Das Dumme ist: wenn ich unten fertig bin, kann ich im Prinzip oben wieder anfangen, weil es schon wieder staubig und schmutzig ist... Aber zumindest herrscht wieder Ordnung und die Spinnweben sind von Decken und Wänden verschwunden. Und von den Fenstern. Ich hätte echt mal vorher-nachher-Fotos machen sollen. In den Räumen ist es jetzt doppelt so hell... Nochmal setze ich nicht einfach mal ein Jahr mit Hausputz aus. Würg. Die Massen an Spinnweben und -nestern brauche ich nicht nochmal.
Ab nächster Woche ist dann das Erdgeschoss dran. Immerhin können dann die Kinder in ihrer Spielecke spielen, weil wir uns normalerweise hauptsächlich unten aufhalten. Die letzten zwei Wochen mussten sie immer oben spielen, meist im Kinderzimmer meiner Tochter oder im Flur. Und weil ich gerne die Türen offen habe, damit ich höre, ob die zwei Unsinn machen, kühlen die Räume in unserem kalten Pfarrhaus schnell aus.
So, mal sehen, dass ich wieder an die Arbeit komme, es gibt noch viel zu tun!
Seit letzer Woche Dienstag habe ich fast pausenlos geschrubbt, aus- und eingeräumt und sortiert. Es sind 2 Tüten Müll, ein halber Beutel für die Altkleidersammlung und ein ganzer Karton für den Speicher zusammengekommen. Und der Schrank meines Sohnes ist auch wieder auf dem neuesten Stand, alles, was zu klein war, habe ich aussortiert. Heute muss ich noch das Zimmer meines Sohes fertig saubermachen, aber der schläft noch. Daher habe ich auch ein bisschen Zeit zum Schreiben. Fensterputzen ist gerade kein wirklicher Spaß, weil es so dermaßen kalt ist (so minus sieben oder acht Grad Celsius), dass nach einiger Zeit das Putzwasser an der Scheibe gefriert. Aber: nur die Harten kommen in den Garten, und ich habe auch nur noch einen Fensterflügel von aussen zu putzen. Dann bin ich oben fertig.
Das Dumme ist: wenn ich unten fertig bin, kann ich im Prinzip oben wieder anfangen, weil es schon wieder staubig und schmutzig ist... Aber zumindest herrscht wieder Ordnung und die Spinnweben sind von Decken und Wänden verschwunden. Und von den Fenstern. Ich hätte echt mal vorher-nachher-Fotos machen sollen. In den Räumen ist es jetzt doppelt so hell... Nochmal setze ich nicht einfach mal ein Jahr mit Hausputz aus. Würg. Die Massen an Spinnweben und -nestern brauche ich nicht nochmal.
Ab nächster Woche ist dann das Erdgeschoss dran. Immerhin können dann die Kinder in ihrer Spielecke spielen, weil wir uns normalerweise hauptsächlich unten aufhalten. Die letzten zwei Wochen mussten sie immer oben spielen, meist im Kinderzimmer meiner Tochter oder im Flur. Und weil ich gerne die Türen offen habe, damit ich höre, ob die zwei Unsinn machen, kühlen die Räume in unserem kalten Pfarrhaus schnell aus.
So, mal sehen, dass ich wieder an die Arbeit komme, es gibt noch viel zu tun!
Montag, 7. Januar 2013
Frühjahrsputz
Bevor ich irgendwas anderes schreibe, hierüber kam nämlich gerade ein Bericht im Fernsehen:
Gott in Köln Eine tolle Idee und ein tolles Projekt!
So, jetzt zum Thema.
putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Es ist ja nun echt nicht so, als hätte ich einen Putzfimmel. Mir machen Staub und Spinnweben nichts aus. Staubwischen halte ich für völlig überfüssig, und solange ich die Sachen auf den Schränken nicht verrücke, fällt es ja auch überhaupt nicht auf.
Wie bei Hempels unterm Sofa sieht es natürlich trotzdem nicht aus hier. Es können ja immer mal Leute reinkommen, weil wir ein offenes Haus sind. Und bei meinem Mann ins Arbeitszimmer können wir auch beruflichen Besuch meistens nicht bitten, weil es dort aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Aber das ist ein langes und anderes Thema... Also habe ich immer eine gewisse Ordnung im Haus und sauge zweimal in der Woche schnell durch, damit wir nicht bis zu den Knien in Hundehaare stehen. Ab und zu, wenn ich jemanden finde, der auf die Kinder aufpasst, putze ich auch. Aber die Fenster putze ich in der Regel nur einmal im Jahr, Staubwischen nur bei extremem Bedarf. putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Aber jetzt wird gerade der Leidensdruck was Schmutz und Staub angeht, zu gross. Letztes Jahr konnte ich keinen Frühjahrputz machen, weil ich ein ganz junges Baby hatte, also sehen die Fenster entsprechend aus. Staubgewischt und Spinnweben entfernt habe ich zwar zwischendurch mal, aber ich merke dieses Kribbeln in den Fingern, dass sie in Gummihandschuhe gesteckt werden und saubermachen wollen. putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Es ist zu früh für einen Frühjahrsputz? Find ich gar nicht. Wir haben ums Haus herum so dermassen viele Spinnen, dass ich die Fenster nicht aufmachen kann, ohne dass sich sofort zwei bis zehn neue Hausbewohner vom Fensterbrett abseilen. Und im Herbst sind die so gross, dass dabei der Boden bebt. Und jetzt ist es noch zu kalt für Spinnen, also die beste Zeit im Jahr, einen gründlichen Hausputz zu machen, inclusive Fensterreinugung. putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Frühjahrsputz heisst bei mir nicht nur, sehr gründlich sauberzumachen, sondern auch mal die Schänke ausräumen, Dinge, die abgelaufen sind oder nicht mehr benötigt werden, auszusortieren und wegzuwerfen. Dann so ziemlich alles abwischen, was so rumsteht, vertikale und horizontale Flächen. Die Wandfliesen im Bad, Schränke, Tische, Betten, Stühle undundund. Die Fenster haben es wirklich dringend nötig, von aussen sind da so viele Spinnweben und Spinnennester dran, dass ich die erstmal mit dem Staubsauger absaugen muss. Pro Raum wird das Saubermachen mal eben mehr als einen Tag dauern, weil ich ja auch noch die Kinder zu bespassen habe, die kann ich ja nicht einfach irgendwo parken.
Der Keller (vor allem der Waschkeller) sieht so richtig gruselig aus. Spinnweben inclusive Spinnen, und aus irgendeinem Grund, auch wenn ich gerade gesaugt habe, immer Staub in dicken Flocken überall. Furchtbar. Und im Kellertreppenhaus wohnt die Katze und schleppt auch leider ihr Beute rein, um sie dort in Ruhe zu verspeisen. Die Reste lässt sie dann netterweise für mich da liegen. putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Meistens habe ich nach zwei Wochen die Faxen dicke, aber der Gedanke an leerere, saubere Schränke und Fenster, durch die man durchschauen kann, hält mich dann bei Laune. Und vielleicht bekomme ich ja diesmal die Belohnung, die ich mir schon vor 2 Jahren gewünscht habe: einen Tag Urlaub von Mann und Kindern.
Also: morgen geht's los! putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Gott in Köln Eine tolle Idee und ein tolles Projekt!
So, jetzt zum Thema.
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Es ist ja nun echt nicht so, als hätte ich einen Putzfimmel. Mir machen Staub und Spinnweben nichts aus. Staubwischen halte ich für völlig überfüssig, und solange ich die Sachen auf den Schränken nicht verrücke, fällt es ja auch überhaupt nicht auf.
Wie bei Hempels unterm Sofa sieht es natürlich trotzdem nicht aus hier. Es können ja immer mal Leute reinkommen, weil wir ein offenes Haus sind. Und bei meinem Mann ins Arbeitszimmer können wir auch beruflichen Besuch meistens nicht bitten, weil es dort aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Aber das ist ein langes und anderes Thema... Also habe ich immer eine gewisse Ordnung im Haus und sauge zweimal in der Woche schnell durch, damit wir nicht bis zu den Knien in Hundehaare stehen. Ab und zu, wenn ich jemanden finde, der auf die Kinder aufpasst, putze ich auch. Aber die Fenster putze ich in der Regel nur einmal im Jahr, Staubwischen nur bei extremem Bedarf. putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Aber jetzt wird gerade der Leidensdruck was Schmutz und Staub angeht, zu gross. Letztes Jahr konnte ich keinen Frühjahrputz machen, weil ich ein ganz junges Baby hatte, also sehen die Fenster entsprechend aus. Staubgewischt und Spinnweben entfernt habe ich zwar zwischendurch mal, aber ich merke dieses Kribbeln in den Fingern, dass sie in Gummihandschuhe gesteckt werden und saubermachen wollen. putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Es ist zu früh für einen Frühjahrsputz? Find ich gar nicht. Wir haben ums Haus herum so dermassen viele Spinnen, dass ich die Fenster nicht aufmachen kann, ohne dass sich sofort zwei bis zehn neue Hausbewohner vom Fensterbrett abseilen. Und im Herbst sind die so gross, dass dabei der Boden bebt. Und jetzt ist es noch zu kalt für Spinnen, also die beste Zeit im Jahr, einen gründlichen Hausputz zu machen, inclusive Fensterreinugung. putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Frühjahrsputz heisst bei mir nicht nur, sehr gründlich sauberzumachen, sondern auch mal die Schänke ausräumen, Dinge, die abgelaufen sind oder nicht mehr benötigt werden, auszusortieren und wegzuwerfen. Dann so ziemlich alles abwischen, was so rumsteht, vertikale und horizontale Flächen. Die Wandfliesen im Bad, Schränke, Tische, Betten, Stühle undundund. Die Fenster haben es wirklich dringend nötig, von aussen sind da so viele Spinnweben und Spinnennester dran, dass ich die erstmal mit dem Staubsauger absaugen muss. Pro Raum wird das Saubermachen mal eben mehr als einen Tag dauern, weil ich ja auch noch die Kinder zu bespassen habe, die kann ich ja nicht einfach irgendwo parken.
Der Keller (vor allem der Waschkeller) sieht so richtig gruselig aus. Spinnweben inclusive Spinnen, und aus irgendeinem Grund, auch wenn ich gerade gesaugt habe, immer Staub in dicken Flocken überall. Furchtbar. Und im Kellertreppenhaus wohnt die Katze und schleppt auch leider ihr Beute rein, um sie dort in Ruhe zu verspeisen. Die Reste lässt sie dann netterweise für mich da liegen. putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Meistens habe ich nach zwei Wochen die Faxen dicke, aber der Gedanke an leerere, saubere Schränke und Fenster, durch die man durchschauen kann, hält mich dann bei Laune. Und vielleicht bekomme ich ja diesmal die Belohnung, die ich mir schon vor 2 Jahren gewünscht habe: einen Tag Urlaub von Mann und Kindern.
Also: morgen geht's los! putzenwischensaugenausräumeneinräumenumräumenwegwerfenputzen....
Sonntag, 6. Januar 2013
Einleitung
Meine Person in Stichpunkten:
studierte Architektin, seit August 2008 mit einem Pfarrer verheiratet, sofort danach in die Schweiz umgezogen (seines Berufes wegen), seitdem erst Hausfrau, dann Hausfrau und Mutter. 2 Kinder, Jahrgang 2010 und 2011, ein Mädchen und ein Junge.
Jetzt besteht mein Leben aus Hauhalt und Windeln wechseln, Po abwischen und Tränen trockenen. Allerdings auch aus Lachen, Blödsinn machen und den Dingen, die Erwachsene an sich nicht mehr machen dürfen, weil sie zu alt dafür sind, also in Pfützen springen, im Regen draussen singen und Kinderprogramm im Fernsehen anschauen. Darüber hinaus habe ich angefangen, ein bisschen zu nähen und bastel mit und für die Kinder.
In der Gemeinde helfe ich hier und da ehrenamtlich aus und entspreche so dem allgemeinen Bild der Pfarrfrau. Naja, mit der kleinen Ausnahme, dass ich gerne Musik mit verzerrten Gitarren (sprich Metal und Hard Rock) höre, Horror- und Gruselfilme mag und mir für keinen Blödsinn zu schade bin (zur Freude meiner Kinder).
Manchmal habe ich das Gefühl, ein bisschen ausgegrenzt zu sein, weil ich halt die Frau Pfarrer bin. Und meine beste Freundin wohnt mehr als 500 km weit weg, da ist es nicht einfach, sich mal schnell auszuheulen. Ich kämpfe mit meinen Baby-Kilos und habe das Gefühl, dass um mich herum nur schlanke Mütter sind, die das Ganze mit dem Abnehmen super geregelt bekommen.
Hier wollte ich mich dann einfach mal über meinen Alltag auslassen, mit Kindern und Mann (Pfarrer sind alles andere als einfache Menschen!), über meinen Abnehmkampf und über meine Bastel- und Nähprojekte. Bei vielen dieser Projekte werde ich die Quellen angeben, wo ich die Sachen her habe. Aber manches ist auch auf meinem Mist gewachsen. Das gibt es dann mit Anleitung (wenn ich daran gedacht hab, früh genug Fotos zu machen, dann auch mit sehr genauer Anleitung).
Viel Spass beim Lesen!
studierte Architektin, seit August 2008 mit einem Pfarrer verheiratet, sofort danach in die Schweiz umgezogen (seines Berufes wegen), seitdem erst Hausfrau, dann Hausfrau und Mutter. 2 Kinder, Jahrgang 2010 und 2011, ein Mädchen und ein Junge.
Jetzt besteht mein Leben aus Hauhalt und Windeln wechseln, Po abwischen und Tränen trockenen. Allerdings auch aus Lachen, Blödsinn machen und den Dingen, die Erwachsene an sich nicht mehr machen dürfen, weil sie zu alt dafür sind, also in Pfützen springen, im Regen draussen singen und Kinderprogramm im Fernsehen anschauen. Darüber hinaus habe ich angefangen, ein bisschen zu nähen und bastel mit und für die Kinder.
In der Gemeinde helfe ich hier und da ehrenamtlich aus und entspreche so dem allgemeinen Bild der Pfarrfrau. Naja, mit der kleinen Ausnahme, dass ich gerne Musik mit verzerrten Gitarren (sprich Metal und Hard Rock) höre, Horror- und Gruselfilme mag und mir für keinen Blödsinn zu schade bin (zur Freude meiner Kinder).
Manchmal habe ich das Gefühl, ein bisschen ausgegrenzt zu sein, weil ich halt die Frau Pfarrer bin. Und meine beste Freundin wohnt mehr als 500 km weit weg, da ist es nicht einfach, sich mal schnell auszuheulen. Ich kämpfe mit meinen Baby-Kilos und habe das Gefühl, dass um mich herum nur schlanke Mütter sind, die das Ganze mit dem Abnehmen super geregelt bekommen.
Hier wollte ich mich dann einfach mal über meinen Alltag auslassen, mit Kindern und Mann (Pfarrer sind alles andere als einfache Menschen!), über meinen Abnehmkampf und über meine Bastel- und Nähprojekte. Bei vielen dieser Projekte werde ich die Quellen angeben, wo ich die Sachen her habe. Aber manches ist auch auf meinem Mist gewachsen. Das gibt es dann mit Anleitung (wenn ich daran gedacht hab, früh genug Fotos zu machen, dann auch mit sehr genauer Anleitung).
Viel Spass beim Lesen!
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